Kerstin Wolter
Landesvorsitzende der Berliner Linken und leidenschaftliche Friedrichshainerin.

Seit fast zwei Jahrzehnten ist Berlin meine Heimat. Doch ich weiß, dass das Glück, hierbleiben zu können, heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Als politische Geografin sehe ich die Stadt nicht nur als Lebensraum, sondern als Schauplatz harter Verteilungskämpfe. Wo Mieten explodieren und soziale Infrastruktur unter den Kürzungen der aktuellen Landesregierung ächzt. Es geht um das Recht auf Stadt für alle.
Kindheit und Jugend
Geboren 1986 in Perleberg, habe ich die Umbruchjahre in Mecklenburg-Vorpommern bewusst miterlebt. Zu sehen, wie die Strukturen der genossenschaftlichen Wirtschaft von Agrarkonzernen verdrängt wurden, und zu erleben, wie das Gefühl, abgewertet zu werden, ganze Generationen erdrückte, hat mich stark geprägt.
Feminismus als Klassenfrage
Ich verstehe Politik als Auftrag, die soziale Schieflage in unserer Stadt in Ordnung zu bringen. Das gilt auch für die Geschlechtergerechtigkeit. Als Mit-Herausgeberin des Buches „Ändern wir die Welt, sie braucht es“ (u.a. mit Ines Schwerdtner) und Mit-Initiatorin der feministischen Streikbewegung stehe ich für einen Feminismus, der nicht die Chefetagen meint, sondern die Alleinerziehende, die Pflegerin und die Verkäuferin. Wenn Schwarz-Rot die soziale Infrastruktur Berlins kürzt, sind es Frauen, die diese Lücken unbezahlt schließen müssen. Das werde ich nicht hinnehmen.
Geboren 1986 in Perleberg, habe ich die Umbruchjahre in Mecklenburg-Vorpommern bewusst miterlebt. Zu sehen, wie die Strukturen der genossenschaftlichen Wirtschaft von Agrarkonzernen verdrängt wurden, und zu erleben, wie das Gefühl, abgewertet zu werden, ganze Generationen erdrückte, hat mich stark geprägt.
Feminismus als Klassenfrage
Ich verstehe Politik als Auftrag, die soziale Schieflage in unserer Stadt in Ordnung zu bringen. Das gilt auch für die Geschlechtergerechtigkeit. Als Mit-Herausgeberin des Buches „Ändern wir die Welt, sie braucht es“ (u.a. mit Ines Schwerdtner) und Mit-Initiatorin der feministischen Streikbewegung stehe ich für einen Feminismus, der nicht die Chefetagen meint, sondern die Alleinerziehende, die Pflegerin und die Verkäuferin. Wenn Schwarz-Rot die soziale Infrastruktur Berlins kürzt, sind es Frauen, die diese Lücken unbezahlt schließen müssen. Das werde ich nicht hinnehmen.
Mein Ziel für Berlin
Niemand darf wegen steigender Mieten sein Zuhause verlieren, Kultureinrichtungen müssen geschützt und Orte zum Schwimmen und Baden neu geschaffen werden. Die Straßen, Parks und Spielplätze in unseren Kiezen, wo wir mit Familie, Freundinnen und Freunden, gerne viel Zeit verbringen, sollen frei sein von Müll und Vernachlässigung.
Immer wenn ich die Wühlischstraße entlang nach Hause fahre und am Ende den Fernsehturm aufragen sehe, dann denke ich: Das ist mein Zuhause: Berlin. Ich möchte, dass diese Stadt auch weiterhin ein Zuhause sein kann für all jene, die diese Stadt am Laufen halten und zu einem großartigen Ort machen.
Mitgliedschaften:
- Die Partei DIE LINKE,
- Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft | ver.di,
- Vereinigung d. Verfolgten d. Naziregimes – Bund d. Antifaschistinnen u. Antifaschisten e.V.,
- Bund für Umwelt und Naturschutz, und dort auch: Wildkatzen-Patin,
- Institut für kritische Theorie Berlin,
- Förderkreis demokratischer Volks- und Hochschulbildung,
- Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler